Aktuelles 2019

06.11.2019 Dörfergemeinschaftshaus offiziell eingeweiht

 

(hh). Ende Oktober war es endlich soweit: Das Dörfergemeinschaftshaus im Zentrum des Dorfes ist fertig gestellt worden und wurde im festlichen Rahmen offiziell eingeweiht. Durch den unermüdlichen Einsatz vieler freiwilliger Helfer ist ein modernes Gebäude für die Dorfgemeinschaft der Dörfer Vierden, Ippensen, Ramshausen und Nüttel geschaffen worden. Das Gebäude wurde an die bestehende Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Vierden angebaut, welches im Zuge der Bauarbeiten eine Erweiterung und eine umfängliche Sanierung erhielt. Der Gebäudekomplex weißt insgesamt 394 Quadratmeter auf einem Grundstück von 1.286 Quadratmetern auf.

Zum Festakt hatte der Gemeinderat sowohl Gäste aus Verwaltung, Feuerwehr, Politik, von Behörden als auch alle Bewohner eingeladen. Zahlreiche Besucher fanden sich hierzu im neuen Gebäude ein. Bürgermeister Harald Schmitchen freute sich über die gute Beteiligung und zeigte sich überrascht, wie viele Leute in den großen Veranstaltungsraum hineinpassen. Der Veranstaltungsraum umfasst eine Größe von 110 Quadratmetern und ist für kleinere Veranstaltungen abtrennbar. Die großen Fenster ermöglichen einen guten Tageslichteinfall. Die Wände sind mit einigen Bildern aus der Ausstellung des Heimatvereins in der Wassermühle „Vierden – Gestern und Heute“ verschönert worden. Auch die Bilder der Ausstellung von Ippensen sollen nach der erfolgten Ausstellung angebracht werden.

Allen Beteiligten, Gästen und Bürgern stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Die Gemeinde Vierden kann etwas auf die Beine stellen", vermeldete Schmitchen stolz und lobte explizit die „unzählige Hilfe in jeglicher Form", die in den Bau des Dörfergemeinschaftshauses geflossen ist.

Da die Gemeinde das Projekt ohne Eigenleistungen finanziell nicht stemmen konnte, hatten sich viele Bewohner bereit erklärt, ehrenamtlich bei der handwerklichen Ausführung mitzuhelfen.

Schmitchen ließ wissen, dass rund 3250 Arbeitsstunden von 45 Helfern aus der Gemeinde erbracht worden waren. 24 Frauen haben sich dabei im Wechsel um die Verpflegung gekümmert.

Auch Mario Wintjen, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Vierden, wusste zu berichten, dass einige Dienststunden der Kameradinnen und Kameraden beim Aus- und Einräumen der Räumlichkeiten während der Bauphase sowie für die Einrichtung der neuen Kleiderkammer geflossen sind. Die Feuerwehr freut sich besonders über die neu eingerichteten und teilweise sanierten Räume. Sogar ein neues Tor, welches Maximalmaße aufweist, wurde eingebaut. Er stellte heraus, dass so auch ein neues Fahrzeug in der Fahrzeughalle seinen Platz finden könnte. Auch auf die Beleuchtung ging Wintjen ein. Denn diese weist keine Schattenbildung auf, welches ein wichtiges Kriterium zur Unfallvermeidung ist.

Die notwendige Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wurde von der Samtgemeinde mit 16.000 Euro bezuschusst. „Ich freue mich, dass wir jetzt ein weiteres Feuerwehrhaus auf Stand haben", gab denn auch Gemeindebrandmeister Torben Henning zu verstehen.

Der allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Stefan Miesner, berichtete, dass der Beschluss des Samtgemeinderates für die Bezuschussung einstimmig gefasst worden ist.

Neben den Finanzmitteln der Gemeinde Vierden und der Samtgemeinde Sittensen sind außerdem Fördergelder des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) in Verden in das Projekt geflossen. Die Zuwendungssumme vom Land Niedersachsen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung belief sich auf über 162.000 Euro. Christina Wilke und ihre Kollegin Julia Wittrock vom ArL machten sich ebenfalls ein Bild von dem neuen Dörfergemeinschaftshauses. Wilke berichtete, dass es manche Schweißperle gekostet habe, alle Formalitäten in den zwei Jahren abzuwickeln. Sie lobte das ehrenamtliche Engagement der Helfer und freute sich dem Projekt die Fördergelder zur Verfügung gestellt zu haben.

Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Vierden, Lars Kamphausen, übereichte Harald Schmitchen und seiner Ehefrau Gerda im Namen des Rates ein Präsent in Form eines Gutscheines für ein Urlaubswochenende zum Dank für die geleistete Arbeit, mit der beide sich in die Planungen und Organisation des Bauvorhabens eingebracht hätten. „Das Kapitel ist jetzt abgeschlossen. Es hat uns viel Spaß gemacht", resümierte Schmitchen.

Nach dem offiziellen Teil gab es Kaffee und Kuchen sowie einen Imbiss mit Getränken gereicht. Die Feuerwehr stellte sich anschließend mit ihren Fahrzeugen vor und demonstrierte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Wohnste eine Personenrettung aus einem verunfallten PKW (s. Bericht).

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Einblick in die Historie:

Das Dörfergemeinschaftshaus ist dort errichtet worden, wo sich die alte Schule aus dem Jahr 1906 befand. Sie wurde 1966 geschlossen und von der Gemeinde an privat verkauft. In den 1970er Jahren wurden der im Erdgeschoss befindliche alte Klassenraum und ein angrenzender Gruppenraum von der Gemeinde zurückgekauft. Der Klassenraum diente seitdem als Versammlungs- und Veranstaltungsraum. 2013 wurde das Gebäude der Gemeinde zum Kauf angeboten.

Da über Jahrzehnte nicht investiert wurde, war die Bausubstanz marode. Nach dem Erwerb des Gebäudes durch die Gemeinde sprach der Rat einen dorfansässigen Architekten an, der eine Skizze für ein Dörfergemeinschaftshaus anfertigte. In einer Versammlung wurde den Bewohnern der Gemeinde das Vorhaben vorgestellt, um sie frühzeitig mit einzubinden. Auch die Feuerwehr war in die Planungen involviert.

Nach dem Erhalt der lang erwarteten Baugenehmigung im November 2017 wurde das Gebäude der alten Schule abgerissen, Teile des Feuerwehrgerätehauses blieben erhalten. Im März 2018 begannen die Arbeiten zum Neubau. Knapp 300.000 Euro hat die Gemeinde selbst aufbringen müssen, wobei laut Schmitchen der Haushalt nicht über Gebühr belastet ist, denn die Gemeinde kann durch den Grundstücksverkauf im neuen Baugebiet weitere Einnahmen generieren. Eine geräumige Küche ist dem Veranstaltungsraum angegliedert, des Weiteren gibt es Sanitär- und WC-Räume, auch behindertengerecht, Technik- und Abstellraum. Die Beheizung erfolgt über eine Hybridheizung mit Gas-Brennwertkessel und Luftwärmepumpe. Und einen W-LAN-Hotspot gibt es im Bereich des Gebäudes ebenfalls.

Quelle „Einblick in die Historie“: Treffpunkt Sittensen

14.10.2019 Laternenlauf in Vierden

 

(hh). Wenn der Sommer endet und der Herbst beginnt, ist wieder die Zeit der Laternenläufe angebrochen. So war es auch am vergangenen Wochenende in Vierden. Ortsbrandmeister Mario Wintjen begrüßte am Samstagabend rund 70 Teilnehmer, die sich am neuen Dörfergemeinschaftshaus in Vierden eingefunden haben. Bei leichtem Regen startete der Umzug über die Dorfstraße in Richtung Ramshausen. Auf dem Rückweg führte die Strecke zusätzlich über den Alleeweg und über die Straße „Am Schloss“ wieder zurück zum Dörfergemeinschaftshaus. Einige Anwohner hatten die Wegesränder wieder liebevoll mit Teelichtern, Kerzen und Fackeln geschmückt. Die musikalische Begleitung auf der Wegstrecke wurde von der Dorfjugend übernommen. Nachdem der Lauf beendet war, konnten sich die Teilnehmer bei Bratwurst mit frischen Salaten stärken. Für die Kinder gab es Stockbrot und eine kleine Süßigkeit. Der große und schön dekorierte Saal im Dörfergemeinschaftshaus lud im Anschluss zum gemütlichen Ausklang ein.

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22.07.2019 Atemschutzübung der Vierdener Wehr

  

(hh). Am vergangenen Freitagabend haben sich einige Atemschutzgeräteträger der Vierdener Wehr zu einem Übungsabend getroffen. Atemschutzwart Kevin Klindworth begrüßte die Kameraden und stellte den Übungsablauf vor. Zunächst rüsteten sich die Einsatztrupps mit dem Gerät aus und erhielten anschließend ihre Aufträge.

Zu Beginn des Übungsabends sollte das Funken unter Beachtung der „Funkdisziplin“ geübt werden, wie es auch im Einsatzfall erforderlich ist. Der erste Trupp bekam den Auftrag ein Legosteinmuster mittels kurzer Beschreibungen an einen zweiten Trupp über Funk zu übermitteln. Der zweite Trupp musste daraufhin die verschiedenen Legosteine auf einer Platte befestigen. Die Mitteilungen sollten hierbei möglichst kurz gehalten werden. Zwischenzeitlich überzeugte sich auch die Atemschutzüberwachung per Funk über die ausreichenden Luftdrücke der Kameraden. Nach Abschluss der Übung wurden die Ergebnisse begutachtet und besprochen.

Der zweite Übungsteil bestand darin, einen verrauchten Keller nach gefährlichen Gegenständen, wie z.B. Gasflaschen und Kraftstoffen, abzusuchen und die Ursache eines Schwelbrandes aufzuspüren und zu bekämpfen. Hierbei wurde auch ein C-Hohlstrahlrohr mitgeführt. Die Gefahrgüter wurden von den Einsatztrupps gesichert und aus dem Keller getragen, um weiteren Entzündungen vorzubeugen. Innerhalb der Übung wurde obendrein noch ein Notfall simuliert. Ein Truppmitglied wurde plötzlich bewusstlos und musste von den Kameraden gerettet werden. Hierbei wurde unverzüglich eine „Mayday“-Meldung an die Atemschutzüberwachung abgegeben. Anschließend wurde der Kamerad sofort aus dem Gebäude getragen und somit gerettet. Zum Abschluss der Übung wurden über verschiedene Lösungswege einer Entrauchung/Belüftung beraten.

Nach Abschluss des Übungsabends wurden die Geräte wieder einsatzbereit gemacht und es folgte eine Abschlussbesprechung. Die Mitglieder bedankten sich bei Kevin Klindworth für die gute Ausarbeitung und ließen den Abend gemeinschaftlich ausklingen.

  

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08.07.2019 Kalber Nachtmarsch 2019

 

(hh). Am vergangenen Wochenende fand der legendäre Kalber Nachtmarsch bereits zum 15. Mal statt. Insgesamt gingen 54 Gruppen, davon neun Dorfgruppen, an den Start um dem Marsch von ca. neun Kilometern zu bewältigen. Auch die Wehr aus Vierden nahm mit zwei Gruppen teil. Nachdem auch die letzten Regenwolken verzogen waren, konnten die Gruppen an den Start gehen. Zuvor war noch eine Schätzfrage zu beantworten. Hier musste erraten werden, wie viele Gummibänder sich in einem Glas befanden. Auf der Tour durch die Kalber Feldmark galt es verschiedenste Stationen abzuklappern. Neben einigen Quizfragen zum Allgemeinwissen sowie zum Thema Sport, waren auch Spiele mit Geschick, Schnelligkeit und Muskelkraft zu absolvieren. Auch die beliebten Wasserspiele kamen nicht zu kurz. Für besonderes Aufsehen sorgte die letzte Station, bei dem die Kameradinnen und Kameraden über zwei Spanngurte, die über ein großes Wasserbecken gespannt waren, balancieren und dabei Wasser in einem Gefäß transportieren mussten. Dieses Gefäß musste von einem weiteren Gruppenmitglied entgegengenommen und in eine Messvorrichtung gegossen werden. Hier gingen einige Feuerwehrleute besonders zur Freude der Zuschauer baden.

Die Siegerehrung fand im Morgengrauen gegen 3.30 Uhr statt. Ortsbrandmeister Jan Ehlen kürte bei den Feuerwehren die Feuerwehr aus Groß Meckelsen zum Sieger. Platz zwei und drei, gingen an die Wehren Estereich Nord 1 und Mittelnkirchen. Die Vierdener Wehr belegte die Plätze fünf und 13. Die ersten 15 Gruppen konnten sich über einen Pokal freuen. Das Rennen bei den Ortsgruppen machten die „Titelverteidiger“. Zweiter und dritter wurden „Peter 17“ und „Heavy Hippos“.

Ehlen bedankte sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit und um die Ausarbeitung der Spielestationen. Außerdem bedankte er sich bei allen Pokalsponsoren. Gemeinsam wurde im Anschluss bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Weitere Bilder und die gesamten Platzierungen sind auf der Internetseite sowie der Facebook Seite der Feuerwehr Kalbe unter www.kalber-nachtmarsch.de abrufbar. Die Bilder der Vierdener Gruppen befinden sich in der Galerie.

 

 01.06.2019 Samtgemeindefeuerwehrentscheid in Vierden

 

(hh). Am vergangenen Wochenende fanden auf dem Sportplatz in Vierden die Leistungswettbewerbe nach den neusten Bestimmungen statt. Bei schönstem Sommerwetter begrüßte Ortsbrandmeister Mario Wintjen gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Torben Henning alle Kameradinnen und Kameraden aus den Wehren der Samtgemeinde und wünschten den Beteiligten viel Erfolg. Auch einige Vertreter anderer Ortswehren und interessierte Dorfbewohner waren gekommen, um sich ein Bild von den neuen Wettbewerbsbestimmungen zu machen. Nach der Gruppenführerbesprechung konnte der Wettbewerb starten.

 

Die Übungen sind in drei Module aufgeteilt. Zunächst galt es, eine Löschübung zu absolvieren. Aufgabe war es, einen Kleinbrand ohne die Gefahr der Ausbreitung zu löschen. Die Wasserentnahme erfolgte aus einem Unterflurhydranten.

 

Anschließend musste der Angriffstrupp mit einem C-Rohr ein Brandbekämpfungsziel, einen Behälter, mit 100 Liter Wasser befüllen. Nach einem Schlauchplatzer der B-Leitung, die von der Pumpe zum Verteiler simuliert wurde, musste ein zweiter Behälter mit weiteren 100 Litern Wasser befüllt werden.

 

Bei der zweiten Übung musste der Maschinist des Fahrzeugs einen Parcours aus Schlauchbrücken und Leitkegeln sowie eine Einparkübung rückwärts absolvieren. Dabei soll die Fertigkeit des eingesetzten Maschinisten überprüft werden. Die dritte Übung bestand aus dem Herstellen einer Wasserversorgung aus dem offenen Gewässer. Es galt, so schnell wie möglich eine Saugleitung zusammenzukuppeln, die in trockener Weise aufgebaut wurde. Während der Veranstaltung machte sich auch Abschnittsleiter Peter Dettmer ein Bild von den Wettkämpfen.

 

Den Sieg holte sich mit 99,99 Prozent die Feuerwehr aus Freetz, Platz zwei und drei belegten die Wehren aus Groß Meckelsen (99,88) und Kalbe (99,79), Vierter wurde die Wettkampfgruppe aus Vierden (99,67). Die weiteren Platzierungen gingen an Tiste (99,61), Wohnste (99,22), Hamersen (98,94), Klein Meckelsen (98,71) und Lengenbostel (59,82).

 

Die ersten vier Wehren konnten sich für den Kreisentscheid, der Anfang September in Nartum stattfindet, qualifizieren. Die beste Gesamtzeit erreichte die Gruppe aus Vierden mit 43,62 Sekunden.

 

Die Besucher ließen den Abend beim gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst und Pommes sowie bei kühlen Getränken unter freien Himmel ausklingen.

 

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10.02.2019 Gemütlicher Abend in Steddorf

 

Vermutlich zum letzten Mal fand am vergangenen Samstag unser „Feuerwehrgemütliche“ in Steddorf statt. Da in diesem Jahr das Dörfergemeinschaftshaus fertig gestellt wird, gehen die Überlegungen in die Richtung, die Veranstaltung zukünftig dort auszutragen.

 

Ortsbrandmeister Mario Wintjen konnte 30 Teilnehmer begrüßen, darunter Fördermitglieder und verdiente Kameraden aus der Altersriege. Nach dem gemeinsamen Essen fand wieder das beliebte Bingo- Spiel statt, wo Sachpreise in Form von Gutscheinen und Genießerkörben gewonnen werden konnten. Stefan Schmitchen hatte besonderes Glück. So konnte er zwei der beliebten Preise gewinnen. Anschließend klang der Abend im gemütlichen Beisammensein mit Tanz aus.

 

Wir danken der Familie Albers aus Steddorf für die jahrelange tolle Bewirtung bei diesem Ereignis

 

20.01.2019 Kohl- und Pinkeltour

 

(hh). An diesem Januarwochenende trafen sich die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Vierden zur jährlichen Kohl- und Pinkeltour. Hierzu wurden auch die Fördermitglieder, die die Wehr in finanzieller Hinsicht unterstützen, herzlich eingeladen. Nachdem sich alle Teilnehmer beim neuen Dörfergemeinschaftshaus versammelt hatten, wurden die Kameraden zur Wassermühle nach Sittensen gebracht. Vor Ort hieß Ortsbrandmeister Mario Wintjen die Mitglieder herzlich willkommen. Die Tour führte durch die Sittensener Feldmark über Appel zum Landgut nach Stemmen. Während der Tour galt es einige Quizfragen zu beantworten. Die Siegergruppe wurde mit einer würzigen Mettwurst belohnt. Am Abend durften sich die Teilnehmer der Tour beim deftigen Grünkohlessen stärken. Der Abend klang kameradschaftlich bei bester Stimmung aus.

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05.01.2019 Jahreshauptversammlung

 

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Mario Wintjen die diesjährige Versammlung der Vierdener Feuerwehr. Es galt einiges abzuarbeiten, da ein Großteil des Kommandos neu gewählt werden musste. Dementsprechend kürzer sind auch die Berichte vom Brandmeister und den Funktionsträgern ausgefallen. Peter Klindworth dankte als scheidender stellvertretender Ortsbrandmeister für die 24 jährige Dienstzeit der Versammlung und wünschte seinem Nachfolger, dass es ihm genauso viel Spaß macht, wie ihm in seiner Amtszeit. Harald Schmitchen und Rolf Hermann fanden ebenfalls lobende und dankende Worte für ihre Kameraden zum Ende ihrer Ämter. Mario Wintjen dankte allen ausgeschiedenen Funktionsträgern und überreichte Ihnen zum Abschluss der Versammlung ein kleines Präsent.

 

Ebenfalls wurden Udo Klindworth und Michael Behrens mit einem Geschenk bedacht für ihre Unterstützung  während der Umbaumaßnahmen des Feuerwehrhauses.

Ein ausführlicher Bericht ist nachfolgend von SG- Pressewart Alexander Schröder

 

Thorsten Rathjen neuer stellvertretender Ortsbrandmeister
Steigende Mitgliederzahlen in der Samtgemeinde
04.01.2019 Vierden (as). Bei der jährlichen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vierden am Freitagabend stellte sich der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Peter Klindworth nach 24 Jahren nicht wieder zur Wahl. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde mit 39 Stimmen der anwesenden und zwei nein stimmen Thorsten Rathjen.
Weitere Funktionen standen ebenfalls zur Wahl. Frank Behrens trat für die Funktion des Atemschutzwartes nicht wieder an. Als neuer Atemschutzwart wurde Kevin Klindworth einstimmig gewählt. Mit 40 Stimmen dafür und einer gegen Stimme erhielt Joachim Behrens das Votum zum Sicherheitsbeauftragten. Als Gruppenführer konnte Thomas Behrens mit 37 stimmen, einer gegen Stimmen und drei Enthaltungen gewählt werden. Gerätewart Daniel Marbes und Funkwart Thomas Jensen erhielten beide ein einstimmiges Votum für eine weitere Amtszeit. Kassenwart Harald Schmitchen stellte ebenfalls seine Funktion zur Verfügung. Zum neuen Kassenwart konnte Kevin Behrmann einstimmig gewählt. Für die Funktion des Kommandobeisitzers gab es zwei Kandidaten. In geheimer Abstimmung stimmten 28 anwesenden für Stefan Schmitchen. Die zweite Kandidatin Therese Behrens unterlag ihrem gegen Kandidaten mit 13 stimmen.
Beförderungen und Ehrungen wurden ebenfalls an diesem Abend durchgeführt. Ortsbrandmeister Mario Wintjen beförderte Dörte Esselborn zur Feuerwehrfrau, Andreas Behrens und Dennis Klindworth zu Oberfeuerwehrmännern sowie Kevin Behrmann zum Hauptfeuerwehrmann. Gemeindebrandmeister Torben Henning beförderte Thomas Behrens und Kevin Klindworth zum Oberlöschmeister sowie Mario Wintjen zum Brandmeister. Die Ehrungen für verdiente Feuerwehrkameraden führte Abschnittsleiter Peter Dettmer durch. Für 50-jährige Mitgliedschaft konnte er Herbert Detjen, Hermann Aldag und Hans-Heinrich Riepshoff mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen auszeichnen. Seit 25 Jahren aktiv in der Feuerwehr ist Mario Wintjen.
Laut Ortsbrandmeister Mario Wintjen war das letzte Jahr ein ereignisreiches Jahr. Die Wehr musste zu fünf Brandeinsätzen und einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Zurzeit verrichten 52 aktive Mitglieder davon vier weiblich und sechs in der Reserveabteilung sowie 16 Mitglieder in der Altersabteilung ihren Dienst in der Wehr. Neben dem Bau des neuen Dörfergemeinschaftshauses inklusive Feuerwehrhaus wurden zahlreiche Übungsdienste durchgeführt. Für das neue Feuerwehrhaus wurde durch die Firmen Harder und Reith sowie Cordes und Gräfe ein neuer Kühlschrank gesponsert. Neu in die Wehr aufnehmen konnte er Jari Rathjen und Dörte Esselborn wurde im März 2018 schon in die Wehr aufgenommen.
Laut Gemeindebrandmeister Torben Henning befinden sich zurzeit 555 aktive Feuerwehrmitglieder in der
Samtgemeinde Sittensen. 22 männliche und fünf weibliche Feuerwehrleute mehr als im Vorjahr. Auch im
gesamtem Landkreis Rotenburg (Wümme) sind laut Abschnittsleiter Peter Dettmer steigende Mitgliederzahlen
zu spüren. Ordnungsamtsleiter Stefan Miesner dankte den Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. „Der
Großeinsatz bei der Firma alga im Dezember habe ein sehr positives Bild in der Politik hinterlassen“ so
Miesner. Es wird nicht dazu kommen in der Samtgemeinde Sittensen Feuerwehren aufzulösen teilte er weiter
mit.
Text und Bilder: A. Schröder, Pressesprecher für die Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

01.01.19  Jahresrückblick

Das Jahr 2019 hat nun begonnen und wir können das Vergangene mal etwas Revue passieren lassen.

Traditionell waren wir wieder die erste Feuerwehr, die den Reigen der Jahreshauptversammlungen begonnen hat. Kurz danach folgten auch schon die Kohltour und der gemütliche Abend, die auch wieder ein voller Erfolg waren.

Die Wettkampfgruppe begann das neue Jahr ebenfalls mit einer Kohltour, dem Wintermarsch in Tiste sowie dem Kuppelcontest in Rüspel.

6 Einsätze konnten wir im vergangenen Jahr verbuchen, den ersten gleich am Tag nach der Jahreshauptversammlung. Geprägt war das Einsatzgeschehen im Jahr 2018 durch Brandeinsätze. Bei 5 Alarmierungen mit dem Stichwort „Feuer“ stand ein Einsatz als Hilfeleistung entgegen.

Unsere noch recht neue Gruppe für die Kreisbereitschaft wurde in diesem Zuge auch das erste Mal alarmiert und half bei dem Bahndammbrand im Landkreis Verden. Spektakulärer Abschluss war das Großfeuer in Sittensen Anfang Dezember. Hier wurden zwar „nur“ die Atemschützer von uns alarmiert, jedoch waren wir mit 12 von 13 tauglichen Geräteträgern im Einsatz.

Der Übungsdienst lag im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig bei den Themen Flächenbrandbekämpfung sowie Wasserförderung. Hierbei kam auch mehrmals der durch Fördergelder neu beschaffene Schwimmsauger zum Einsatz.

Auch wurden viele Stunden bei Neubau des DGH und Feuerwehrhaus verbracht. Das Fahrzeug steht bereits wieder in der Fahrzeughalle und der Innenausbau kann demnächst beginnen.

In Sachen Fahrzeugbeschaffung fand bereits ein erstes Gespräch mit unserem Gemeindebrandmeister Torben Henning statt und der Rat der Samtgemeinde hat auch schon Gelder für eine Neubeschaffung in 2020 eingestellt. Die Planungen für die Neubeschaffung werden uns 2019 ebenso beschäftigen, wie die Fertigstellung des Feuerwehrhauses.

Wir starten am 4. Januar mit unserer Hauptversammlung und werden auch in diesem Jahr 365 Tage für die Allgemeinheit im Einsatz sein.

 

 

 

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Kurzinfo:

Die neue Ausgabe 07/2019 von "Florian Rotenburg" ist online
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