Übungen 2016

15.10.2016 Kreisbereitschaftsübung in Zeven

Die diesjährige Übung der Kreisbereitschaft Mitte vom Landkreis Rotenburg fand beim Deutschen Milchkontor ( DMK ) in Zeven statt. Eine Gefahrgutlage machte den Einsatz der Bereitschaft erforderlich. Die Kreisbereitschaft setzt sich aus 4 Zügen zusammen, den Fachzügen Wassertransport,Wasserförderung, Personalreserve und Gefahrgut. Ergänzend kommt noch der Versorgungszug aus Hiddingen dazu. Für die Vierdener Feuerwehr gab es als Aufgabe eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke aufzubauen, sowie erste Verkehrssicherungsmaßnahmen durchzuführen. Dies wurde gemeinsam mit den Schlauchwagen ( SW 1000 ) aus Hesedorf, Zeven und Sittensen bewältigt.

Einen detailierten Bericht gibt es hier

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12.10.2016  Herbstabschlussübung in Kalbe

 Die ersten von drei Herbstabschlussübungen fand gestern Abend in Kalbe statt. Auf einem landwirtschaftlichen Hof war Feuer in einer Scheune ausgebrochen. Die zuerst eingetroffenen Kameraden aus Kalbe begannen umgehend mit der Brandbekämpfung, wobei mittels Hydroschild ein Nebengebäude abgeriegelt wurde. Vom Besitzer erfuhr Einsatzleiter Jan Ehlen, dass sich im Gebäude neun Jugendliche befinden. Ein Atemschutztrupp gingen sofort zur Menschenrettung vor. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Vierden, Freetz und Wohnste unterstützten dabei. Weitere Schwerpunkte der Übung war die Versorgung der Einsatzstelle mit Wasser über lange Wegstrecken, sowie das Ausleuchten der Einsatzstelle. Gemeindebrandmeister Torben Henning zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

Fotos: A. Schröder

 

04.09.2016  Monatsdienst- Vorführung Schwimmsauger

Bei dem September- Monatsdienst konnte Ortsbrandmeister Mario Wintjen einen so genannten Schwimmsauger vorstellen. Jens Klindworth von der Feuerwehr Wohnste hat die beiden Vorführgeräte besorgt und uns zu Demonstrationszwecken zur Verfügung gestellt. Die Geräte wurden kurz vorgestellt und anschließend praxisnah an der Ramme getestet. Zuerst wurde eine herkömmliche Wasserentnahme mittels Saugschläuchen, Steckleiterteilen und Schmutzkorb aufgebaut, danach kamen die beiden Schwimmsauger zum Einsatz. Vorteil dieser Geräte ist, dass auch bei verhältnismäßig niedrigen Wasserstand noch genügend Wasser gefördert werden kann und der Aufbau schnell und unkompliziert ist. Über die Eigenschaften der Geräte informierten sich neben den Wehren aus Wohnste und Vierden auch die Kameraden der Feuerwehr Sauensiek und Wiegersen.

07.08.2016 Monatsdienst "Airbag"

Der Dienst im August widmete sich diesmal das Thema "Airbag beim Auto". Daniel Marbes trug erst einen interesannten Vortrag über die Gefahren und die Technik eines Airbags vor. In einer kurzen Theorieeinheit wurde auch auf das Verhalten an der Unfallstelle eingegangen. Danach wurde des theoretische in der Praxis demonstriert. Hierbei wurde auch das Anlegen der Airbagsicherung "Octopus" von der Feuerwehr Sittensen gezeigt, die das Gerät freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Abschließend konnte man unter Sicherheitsvorkehrungen nochmal sehen, wie ein Airbag auslöst. Hierzu wurde ein ausgemusteter Airbag in einem Reifen platziert und mit einer speziellen Armatur ferngezündet. Welche Kraft dahinter steckt führte bei manch einem zu erstaunten Blicken.

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Feuerwehrübung in Groß Meckelsen: Menschenrettung unter Atemschutz

 

13.07.2016 Groß Meckelsen (as).

Jüngst führten die Feuerwehren Groß Meckelsen und Vierden eine gemeinsame Übung durch. In einem leer stehenden Gebäude in der Dorfstraße in Groß Meckelsen wurde eine starke Rauchentwicklung simuliert.

 

Hier galt es, elf vermisste Personen zu suchen. Da sich auch einige Personen im Obergeschoss befanden, mussten Sie mittels Steckleitern über das angrenzende Flachdach gerettet werden. Der Schwerpunkt an dieser Übung war der Einsatz unter Atemschutz. Denn: Im Gebäude konnten auch Türöffnung´s Techniken und der Einsatz mit dem Hohlstrahlrohr erprobt werden. Aber nicht nur Atemschutz wurde benötigt. Parallel dazu musste eine Wasserversorgung zum Hydranten aufgebaut werden. Sowie die verletzten Personen betreut werden.

 

Insgesamt war es eine sehr gute Übung, einige kleine Fehler sind aufgefallen. Aber dafür werden solche Übungen ja durchgeführt, so der stellvertretende Ortsbrandmeister David Jünke. Auch Gemeindebrandmeister Torben Henning und Samtgemeinde Atemschutzwart Johann Pils machten sich ein Bild von dem Spektakel und zeigten sich zufrieden.

 

Text: Alexander Schröder, Pressesprecher der Samtgemeinde-Feuerwehr Sittensen

 

Bilder: Feuerwehr Groß Meckelsen

 

Gemeinsam den Ernstfall geprobt

Vierden / Klein Meckelsen (tr). Am Abend des 9.05.2016 wurde erneut eine Atemschutzübung in Vierden durchgeführt. Diesmal hatten sich die die Kameraden aus Klein Meckelsen angemeldet um in dem leerstehenden Gebäude neben der alten Schule den Ernstfall zu Proben. Das Szenario wirkte durchaus real. Rauch quoll aus Fenstern und dem Dach und vereinzelt waren Hilfeschreie zu hören. Einsatzleiter Mario Wintjen ließ ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vorgehen zur Menschenrettung. Gleichzeitig wurde über Funk die Feuerwehr Klein Meckelsen angefordert und eingewiesen. Vom Meckelsener Tanklöschfahrzeug wurde umgehend ein zweiter Trupp zur Unterstützung der Vierdener Kameraden eingesetzt, während die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs vom Bohrbrunnen an der Hauptstraße eine zweite Wasserversorgung aufgebaut hat. Da unklar war, wie viele Personen im Gebäude vermisst werden, ist ein weiterer Trupp über die Steckleiter durch ein Fenster im 1. OG ins verqualmte Haus vorgedrungen. Nach und nach wurden immer mehr Personen aus dem Haus gerettet, so dass nach gut einer Stunde Übungsende gemeldet werden konnte. In einer kleinen Nachbesprechung danke Meckelsens Brandmeister Thomas Schnackenberg den Vierdener Kameraden für die gute Zusammenarbeit und fügte an, dass es immer realistischer und anspruchsvoller ist in so einem Objekt zu üben. Das diese gemeinsamen Übungen durchaus Sinn machen, zeigte der Brandeinsatz am Folgetag in Ramshausen, wo beide Wehren zum Einsatz kamen.

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Quartalsübung der Feuerwehren

Neues Konzept soll die Zusammenarbeit erleichtern

Vierden (tr). Bei der ersten sogenannten Quartalsübung der Atemschützer der Samtgemeinde Sittensen trafen sich Kameraden der Wehren aus Sittensen, Lengenbostel und Vierden. Samtgemeinde- Atemschutzwart Johann Pils hat diese Übung ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit der Bördewehren bei Großschadenslagen, wie etwa dem Feuer in Lengenbostel im vergangenen Jahr, zu erleichtern.

Übungsobjekt war das leerstehende Gebäude neben dem Feuerwehrhaus, dass die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Vierdens Atemschutzwart Frank Behrens hatte sich einige Szenarien ausgedacht, die es abzuarbeiten galt. So musste jeder Trupp die sogenannte Türöffnungsprozedur durchführen, wo geprüft wird, ob der dahinterliegende Raum von einem Feuer betroffen ist und eventuelle Rauchgase gekühlt werden. Anschließend galt es vermisste Personen aus dem verrauchtem Gebäude zu retten. Als schwierig erwies sich hier ein sehr enges Treppenhaus, sowie schmale Türen, durch die nicht einmal eine Trage für den Verletztentransport passte.

Insgesamt waren fünf Atemschutztrupps im Einsatz. Verletzte wurden von Lengenbosteler und Vierdener Kameraden, sowie Kindern und Anwohnern aus der Nachbarschaft gespielt. Sittensener Kameraden unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und beim Ausrüsten der Atemschützer. In einer Nachbesprechung wurde die Zusammenarbeit gelobt und wenige Änderungen angesprochen. Atemschutzwart Johann Pils zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ausgang der Übung.

Bilder in der Galerie ( Fotos Feuerwehr Sittensen & Vierden )

 

Monatsdienst 03.04.2016

Der Sonntagsdienst stand im Zeichen der Steckleiter und der Verkehrsicherung. In seiner neuen Funktion als Ortsbrandmeister ging Mario Wintjen in einer ersten Übung auf das Aufstellen der vierteiligen Steckleiter ein. Da wir selbst nur über eine zweiteilige Steckleiter verfügen, haben uns die Kameraden aus Wohnste ausgeholfen. An einer Scheune wurde zuerst das Aufstellen mit dem eigenen Gerät noch einmal durchgeführt. Anschließend konnten sich die Kameraden dann mit den Vier Leiterteilen beschäftigen, diese zusammen stecken, aufstellen, sichern und schlussendlich hoch steigen.

Der zweite Teil des Dienstes ging um Verkehrssicherung. Damit an einer Einsatzstelle die Geschwindigkeit der Autofahrer gedrosselt werden kann wenn z.B. ein B-Leitung über die Fahrbahn gelegt werden muss, wurde ein Art Verkehrsberuhigung mit Leitkegeln aufgebaut. Diese macht den Verkehrteilnehmern deutlich, dass es eine Fahrbahnverengung gibt und die Geschwindigkeit reduziert wird.

Unser Dank gilt der Feuerwehr Wohnste für das zur Verfügungstellen der Steckleiter und einem Heeslinger Landmaschinenhandel für die geliehenen Leitkegel.

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Kurzinfo:

Die neue Ausgabe 07/2017 von " Florian Rotenburg " ist online