Einsätze 2018

10.12.2018  F-4 „Brennt Werkstatt“ Sittensen, Heidornweg

Ein Großfeuer in einem Industriebetrieb nahe der Autobahn hielt die Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen in Atem. Kurz vor 20 Uhr wurden die Wehren Sittensen und Tiste zu dem betroffenen Objekt alarmiert. Bereits wenige Minuten später wurde das Alarmstichwort auf

„Feuer 3“ erhöht, so dass weitere Wehren der Samtgemeinde nachalarmiert wurden.

Um 22.24 Uhr wurde dann unsere Feuerwehr über die digitalen Meldeempfänger alarmiert. Ein Vollalarm blieb aus, da lediglich Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt wurden. Wir waren mit 12 Geräteträgern und einem Maschinisten vor Ort und unterstützen die Löschmaßnahmen. Der Einsatz war für die Kameraden um 4.45 Uhr.

 

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Ein ausführlicher Bericht ist nachfolgend

 

Werkstatt brennt in voller Ausdehnung

 

10.12.2018 Sittensen (as). Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften musste am Montagabend gegen kurz vor 20 Uhr nach Sittensen in den Heidornweg ausrücken. Eine rund einhundert Meter lange Werkstatthalle mit vorgelagertem Bürotrakt brannte aus unbekannter Ursache.

 

Bei Eintreffen der Feuerwehren schlugen bereits hohe Flammen aus dem Dach. Laute Explosionen waren zu hören. Dies seien Gasflaschen gewesen, umgehend wurde das Alarmstichwort auf „Feuer 4“ erhöht und weitere Kräfte rückten an. Um den Flammen her zu werden, mussten drei Drehleitern eingesetzt werden. Sie löschten die Flammen mittels Wenderohr von oben. Parallel dazu musste eine umfangreiche Wasserversorgung hergestellt werden. Mit mehreren Schlauchwagen musste eine Wasserförderung über längere Wegstrecke eingerichtet werden. Trotz des massiven Löschwasser Einsatzes konnte ein Vollbrand nicht verhindert werden. Im späteren Verlauf rückte ein Bagger an, um das Gebäude einzureißen. Dadurch können auch versteckte Glutnester, wie beispielsweise in einer  Zwischendecke abgelöscht werden. Schaummittel kam ebenfalls zum Einsatz. Für die Verpflegung der Einsatzkräfte war der Verpflegungszug des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

 

Folgende Kräfte waren vor Ort: Feuerwehren Sittensen, Klein Meckelsen, Tiste, Hamersen, Lengenbostel, Kalbe, Wohnste, Groß Meckelsen, Zeven, Rotenburg, Tostedt, Hesedorf, Vierden, Bremervörde, Freetz, Weertzen und Heeslingen. Der Gerätewagen Atemschutz, Gerätewagen Messtechnik, Gemeinderbrandmeister Sittensen, Abschnittsleiter Zeven, Kreisbrandmeister, Regierungsbrandmeister Ordnungsamtsleiter, DRK Bereitschaft, SEG Rettung.

 

Vier Feuerwehrleute zogen sich leichte Verletzungen zu, sie mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Zwei davon mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Für die Löscharbeiten musste die Landesstraße 130 sowie der Heidornweg voll gesperrt werden. Zwischenzeitlich musste sogar die Anschlussstelle Sittensen gesperrt werden. Gegen 4.50 Uhr konnte „Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 8.45 Uhr am frühen Morgen hin. Im Einsatz waren rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

 

 

 

25.05.2018 FW-5 „Grasflächenbrand“ in Walle, LK Verden

 

Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit kam es an diesem Freitag zu mehreren Vegetationsbränden. Um 15.57 Uhr gab es den Voralarm für die Kreisfeuerwehrbereitschaft Mitte (Zeven) des Landkreis Rotenburg. Der Landkreis Verden hat die Kreisbereitschaften von den Landkreisen Nienburg, Heidekreis und Rotenburg zur Unterstützung angefordert, da es an der Bahnstrecke Verden – Rotenburg zu mehreren Flächenbränden gekommen ist.

Nach dem Eintreffen der einzelnen Wehren unserer Kreisbereitschaft am Sammelpunkt in Bockel ging es Verband unter der Führung von Bereitschaftsführer Peter Dettmer nach Walle, wo wir auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Bereitstellung gingen. Bereits kurze Zeit später wurden wir gemeinsam mit dem Schlauchwagen (SW 1000) der Feuerwehr Zeven aus dem Wasserförderungszug rausgelöst um kurz hinter der Ortschaft Walle die Wasserversorgung über die B215 mittels Schlauchhochbrücke sicher zu stellen.

 Nachdem dieser Einsatzabschnitt abgearbeitet war, haben wir uns wieder im Bereitstellungsraum der FTZ Verden eingefunden. Dort kam schon kurz danach der nächste Marschbefehl in unseren Landkreis. In Hellwege war auch ein größerer Flächenbrand gemeldet, den die dortigen Einsatzkräfte jedoch zügig unter Kontrolle bekommen haben, so dass ein Eingreifen der Bereitschaft nicht mehr nötig war.

Nach über 4 Stunden war der Einsatz für uns beendet.

 

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06.03.2018 THV#Y "Person hinter verschlossener Tür" Ramshausen

Zu einem vermeintlichen Notfall hinter einer verschlossenen Tür wurden die Feuerwehren aus Vierden und Wohnste ins Ramshausener Wochenendgebiet alarmiert. Um 9.14 Uhr schrillten die digitalen Meldeempfänger und Sirenen der Wehren und die Alarmmeldung ließ nichts Gutes vermuten. Eine besorgte Mutter vermutete, dass ihr Sohn in einem Nebengebäude ärztliche Hilfe benötige, da er auf Klingeln und Klopfzeichen nicht reagierte. Bei Ankunft der Vierdener Kameraden konnte Einsatzleiter Thomas Behrens feststellen, dass sich in dem Gebäude niemand befunden hat. Ein Eingreifen seitens der Feuerwehr und des ebenfalls alarmierten Rettungsdienst war nicht mehr erforderlich. Die Feuerwehren Vierden und Wohnste waren knapp 30 Minuten mit 20 Kameraden und drei Fahrzeugen im Einsatz.

13.01.2018 F2"Schornsteinbrand" Ramshausen

Zum zweiten Einsatz des noch jungen Jahres wurden wir um 20.05 Uhr alarmiert. Ein Autofahrer hatte Funkenflug aus einem Schornstein einer Scheune an der L130 bemerkt und den Notruf abgesetzt. Die zuerst eintreffende Wehr aus Vierden begann unter der Leitung von Thorsten Rathjen mit der Erkundung. Ein Feuer, bzw. Funkenflug konnte nicht festgestellt werden. Mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Sittensen wurden Schornstein, Heizraum und Gebäude überprüft. Auch hier konnte keine Unregelmäßigkeit festgestellt werden, so dass nach 40 Minuten der Einsatz beendet war. Die Kameraden aus Wohnste, sowie der Rettungsdienst mussten nicht tätig werden

Im Einsatz befanden sich die Wehren aus Vierden, Sittensen und Wohnste mit 35 Kameraden und vier Fahrzeugen, sowie der Rettungsdienst und die Polizei Zeven

06.01.2018 F1"Rauchentwicklung aus Stromkasten" Ramshausen-Drosselgasse

 

Um 20.41 Uhr am Sonntag Abend wurden die Feuerwehren aus Vierden und Wohnste ins Wochenendgebiet Ramshausen alarmiert. Dort sollte es in der Drosselgasse in einem Stromverteilerkasten brennen. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung waren beide Wehren vor Ort. Einsatzleiter Mario Wintjen konnte in einer gemeinsamen Erkundung mit Wohnstes Gruppenführer Sven Wilkens feststellen, dass eine Phase in der Unterverteilung geschwelt hatte. Ein Brand war nicht mehr feststellbar so dass ein eingreifen der Feuerwehr nicht mehr nötig war. Die zügig aufgebaute Wasserversorgung vom Hasenweg konnte somit ungenutzt wieder zurück gebaut werden. Nach ca. 30 Minuten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die weitere Schritte mit dem Notdienst des Stromversorgers abstimmte. Im Einsatz waren die Vierdener Feuerwehr mit 29, sowie Wohnster Kameraden mit 6 Mann.

 

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Kurzinfo:

Die neue Ausgabe 07/2019 von " Florian Rotenburg " ist online
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