Übungen 2019

10.09.2019 Atemschutzquartalsübung in Vierden

 

(hh). Am Montagabend trafen sich einige Atemschützer der Freiwilligen Feuerwehren Vierden, Ippensen und Tiste zu einer Quartalsübung beim neuen Dörfergemeinschaftshaus in Vierden. Vor Ort begrüßte Atemschutzwart Kevin Klindworth die Teilnehmer und stellte das Übungsprogramm des Abends vor. Als Übungsobjekt stand eine Scheune im Moorweg in Vierden zur Verfügung. Als Lagemeldung wurde angegeben, dass sich mehrere Personen in einer verrauchten Scheune befanden. Somit stellte Klindworth die Menschenrettung in Kombination mit verschiedenen Suchtechniken in den Fokus. Auch die Einsatztruppführung mittels Leine wurde durchgeführt, denn so konnten die Kameraden erkennen, welchen Weg sie schon zurückgelegt haben und wie sie aus dem Gebäude gelangen können. Auch nachrückende Kräfte können so schneller zur Hilfestellung beitragen. Nachdem alle verletzten Personen aus der Scheune gerettet worden waren, galt es noch mehrere Kleinbrände in Form von Feuertonnen abzulöschen. Hierbei gingen die Trupps mit einem C-Hohlstrahlrohr vor.

Neben der Suchtechnik wurde auch das Retten eines Truppmitgliedes, der sich während der Übung bewusstlos gestellt hatte, geübt. Umgehend wurde der Kamerad mit geballter Kraft und mit verschiedenen Hilfsmitteln aus dem Objekt befördert. Schwierig gestaltete sich die Rettung aus dem Kellergeschoss der Scheune.

Zum Ende der Übung wurde noch eine Technik zur Entrauchung von Räumen bzw. Gebäudeteilen angewandt. Hierbei glitt der Nebel mit dem abgegebenen Wasserstrahl des C-Hohlstrahlrohres hinaus ins Freie.

Einige Kameraden der Vierdener Wehr unterstützten die Übung mit der Wasserversorgung. Im Anschluss an den Übungsabend wurde noch eine Schlussbesprechung durchgeführt. Kevin Klindworth bedankte sich hierbei bei allen Teilnehmern für die Teilnahme und für die Unterstützung beim Auf- und Abbau der Übung.

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Einsatzübung der Feuerwehren Vierden und Wohnste


28.08.2019 Vierden (as). Dichter Rauch drang am Mittwochabend aus einer Scheune an der Dorfstraße in Vierden. Grund dafür war eine Einsatzübung der Feuerwehren Vierden und Wohnste.
In einer Scheune sollte ein Feuer ausgebrochen sein laut erster Meldung wurden vier spielende Kinder darin vermisst. Umgehend rückten die beiden Feuerwehren an der Einsatzstelle an. Nach der ersten Erkundung durch Ortsbrandmeister Mario Wintjen gingen mehre Trupps unter Atemschutz zur Menschrettung vor. Auch die Wohnster Wärmebildkamera kam hier zum Einsatz. Parallel dazu musste eine Wasserversorgung über längere Wegstrecke zum nächsten Unterflurhydranten aufgebaut werden. Von außen gingen die Feuerwehrleute mit mehreren C- und B-Rohren gegen den Brand vor. Als es immer dunkler wurde, kam natürlich auch die Beleuchtung der beiden Wohnster Fahrzeuge zum Einsatz. Da sich das Übungsobjekt direkt an einer Straße befand, mussten die Einsatzkräfte auch Verkehrssicherung durchführen.
Ziel dieser Übung war, laut dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Thorsten Rathjen der für die Ausarbeitung mit Tobias Ritscher aus Wohnste zuständig war, die Zusammenarbeit der beiden Wehren zu vertiefen. Hier wurde auch das Personal auf den Fahrzeugen durchgetauscht, damit die Vierdener Feuerwehrleute auch wissen wo welche Gerätschaften liegen. Aber auch die Wohnste sollten erfahren, was für eine Schlagkraft eine Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung hat.
Auch Gemeindebrandmeister Torben Henning machte sich ein Bild und befand alles in allem eine sehr gute Übung. Auch der Wohnster Ortsbrandmeister Hartmut Wilkens befand dies für einen sehr guten Anfang, den „wir sind auf euch angewiesen“, so Wilkens. Ortsbrandmeister Mario Wintjen dankte den vier Kindern, die sich als Statisten zur Verfügung gestellt haben.

Text: Alexander Schröder, Samtgemeindepressesprecher

Fotos: A.Schröder, Feuerwehr Vierden

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01.05.2019 Einsatzübung in Vierden

 

Vierden(tr). Traditionell fand am 1. Mai wieder eine Einsatzübung der Feuerwehr Vierden statt. Ausgangslage für Ortsbrandmeister Mario Wintjen und seinen Kameraden war ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FY) in einem landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude. Zusätzlich galt es eine knapp 270 Meter lange Wasserversorgung aufzubauen und die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr zu sichern. Vor der Scheune ließen drei abgestellte Fahrräder darauf schließen, dass sich ebenso viele Personen in der Halle aufhielten. In dem betroffenen Gebäude machte sich ein Trupp unter Atemschutz auf die Suche nach vermeintlich den drei vermissten Kindern. Durch die Unterstützung eines zweiten Atemschutztrupp konnten zwei Kinder auch zügig gerettet werden. Die dritte Person war jedoch nicht auffindbar und wie sich im späteren Verlauf herausgestellt hat, war diese „stiften gegangen“. Mario Wintjen zeigte sich sehr zufrieden mit der Übung und dem Verlauf. Ein großer Danke geht an unseren beiden „Opfer“, die trotz des freien Schultags uns bei der Übung unterstützt haben.

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Kurzinfo:

Die neue Ausgabe 07/2019 von " Florian Rotenburg " ist online
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