Übungen 2013

24.10.2013   Herbstabschlussübung

Die letzte der diesjährigen Herbstabschlussübungen der SG Sittensen fand diesmal in Vierden statt. Die Feuerwehren aus Wohnste, Kalbe, Freetz und Vierden hatten hier eine komplexe Einsatzlage abzuarbeiten. Das Alarmstichwort war: " Feuer 3, ein Stapel Altreifen

brennt neben dem örtlichen Reifenhandel". Einsatzleiter Frank Behrens teilte sogleich zwei Gruppenführer ein für den Aufbau der Wasserversorgung sowie für einen Atemschutzeinsatz. Bereits auf der Anfahrt verschärfte sich die Lage, weil sich kurz vor dem Übungsobjekt ein vermeindlicher "Verkehrsunfall" ereignet hatte. Ein Landwirt wollte nach der Alarmierung mit seinem Traktor zum Gerätehaus fahren, übersah aber beim Abbiegen vom Hof einen Fußgänger und überfuhr dessen Beine mit einem Vorderrad. Der Fahrer zog sich dabei eine Rückenverletzung zu und konnte den Traktor nich selbständig verlassen.Die Feuerwehr aus Wohnste befreite zuerst den eingeklemmten Fußgänger mittels hydraulischen Rettungsgerät, während die Kameraden aus Freetz den verletzten Landwirt mit einem Rettungsbrett durch das Heckfenster des Schleppers retteten.

Am "Brandobjekt" berichtete der aufgeregte Besitzer des Reifenhandels, dass sich noch sieben Personen in der mittlerweile stark verrauchten Halle befinden. Ein umfangreicher Atemschutzeinsatz begann, bei dem Wehren aus Vierden zwei Trupps, Wohnste,Freetz und Kalbe je einen Trupp stellten. Die Feuerwehren aus Kalbe und Vierden bauten zusätzlich zwei Wasserversorgungen auf. Nachdem alle Personen gerettet waren,fand eine Nachbesprechung im Vierdener Gerätehaus statt, bei der positives und negatives der Übung zur Sprache kam.

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03.09.2013   Strahlrohrtrainig für die Atemschützer

Dieser Übungsabend unserer Atemschützer, stand ganz im Zeichen des Hohlstrahlrohr. Gemeinsam mit den Kameraden aus Groß Meckelsen gab es eine sehr interessante Unterweisung von Vierdens Atemschutzwart Frank Behrens in Sachen Strahlrohrführung, Brandrauchkühlung und Impulslöschverfahren. Hierbei gab es von Behrens immer Truppweise eine theoretische Einweisung, die auch gleich ins Praktische umgesetzt werden sollte. Dabei hatten die Trupps dann die Gelegenheit, das Erlernte an realen Übungsobjekten umzusetzen. Die benutzten Gegenstände wurden fachgerecht entsorgt. Eine überaus lehrreiche Übung, war am Ende die einstimmige Meinung der teilnehmenden Kameraden.

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08.07.2013   Monatsdienst "F2- Garagenbrand"

Der Abenddienst vom Juli stand im Zeichen der Brandbekämpfung. Einsatzstichworte waren: "Garagenbrand in der Siedlung Auf der Horst. Keine Personen in Gefahr." 13 Kameraden beteiligten sich an dem Dienst und Einsatzleiter Frank Behrens wußte diese auch gezielt einzusetzen. Als Wasserentnahmestelle sollte der Hydrant an der Hauptstrasse dienen. Da dieser jedoch nicht einsatzbereit war, mußte eine viel längere B-Leitung vom Hydranten am Ende der Siedlung zum Übungsobjekt, das sich am Anfang der Siedlung befand, verlegt werden. Der Zeitaufwand durch den defekten Unterflurhydranten eröhte sich dadurch enorm. Vom Verteiler wurden dann 2 C-Rohre und mit einem B-Rohr eine Riegelstellung zum Schutz des Wohnhauses vorgenommen. Nach etwa 45 Minuten war die Übung beendet. Einige Nachbarn verfolgten interessiert das Vorgehen der Feuerwehr.

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20.06.2013   Atemschutzübung mit Feuerwehr Groß Meckelsen

Seit einigen Jahren findet nun schon eine gemeinsame Atemschutzübung mit den Kameraden aus Groß Meckelsen statt. Horst Verch, Atemschutzbeauftragter der Meckelsener Feuerwehr hatte sich eine Übung für diesen Abend ausgedacht. Leider machte aber das anhaltend schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, so daß kurzfristig improvisiert wurde. 12 Atemschützer gingen so Truppweise in ein vernebeltes Gebäude vor, um Suchtechniken bei Null-Sicht zu üben. Hierbei mußten zwei Propangasflaschen gefunden und geborgen werden. Diese Aufgabe konnten alle eingesetzten Atemschützer routiniert erfüllen. Nach einer kurzen Besprechung hat man den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen.

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02.06.2013   Monatsdienst TH 1

Verwundert rieb sich so manch Autofahrer oder Fußgänger an diesem Sonntagmorgen die Augen, als sie die Dorfstraße passieren wollten. In Höhe der Schmiede blockierten ein PKW und Traktor mit einem Viehtreibeanhänger die Straße, so dass es wie Verkehrsunfall aussah. Dieses Szenario war die Ausgangslage für die Übung. Mit 11 Kameraden rückten die Brandschützer aus. Vor Ort wurde dann festgestellt, dass neben dem verletzten Treckerfahrer noch dessen Sohn unter dem Fahrzeug eingeklemmt war, sowie die beiden Personen im Pkw nicht ansprechbar waren. Außerdem galt die geschockte Mutter des Kindes zu beruhigen. Bei dieser komplexen Einsatzlage waren alle Feuerwehrleute beschäftigt, denn die Unfallstelle musste abgesichert-, Patienten betreut und gerettet- sowie der Brandschutz sicher gestellt werden. In einer Nachbesprechung wurde von Gruppenführer Frank Behrens nochmal auf die Einzelheiten eingangen.

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01.05.2013   Traditioneller 1.Mai-Dienst

"Feuer in einem Wirtschaftsgebäude in der Dorstraße" lauteten die Einsatzstichworte, die Ortsbrandmeister Peter Behrens bei der traditionellen 1.Mai- Übung aussprach. Schwierigkeit dabei war, dass das örtliche Hydrantennetz zusammengebrochen war und so von den knapp 20 anwesenden Kameraden eine gut 200 Meter lange Schlauchstrecke vom Bohrbrunnen an der Hauptstraße zum "Brandobjekt" verlegt werden musste. Hier kam auch unser neuer Anhänger zum Einsatz. Zur Verstärkung wurde von diesem unsere zweite Tragkraftspritze zwischengeschaltet und auch die Haspel mit den B-Schläuchen erfüllte ihren Zweck. Während zwei Feuerwehrleute sich um die Verkehrssicherung kümmerten, bauten drei weitere Trupps mit C-Rohren einen Löschangriff auf, bei dem es galt auch die Nachbargebäude zu schützen. Die Übung wurde von den anwesenden Feuerwehrleuten zügig abgearbeitet, so dass es vom Brandmeister nur wenige Sachen zu bemängeln gab.

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26.04.2013   Atemschutzausdauerübung

In diesem Jahr fand nach 2011 wieder unsere Atemschutzausdauerübung statt. Atemschutzwart Frank Behrens konnte auch in diesem Jahr wieder die Betreiber des Litbergturm´s in Sauensiek dafür gewinnen, dass der Turm etwas länger geöffnet ist als üblich. Sieben der acht Vierdener Atemschutzgeräteträger führten diese Übung unter Beobachtung von Ortsbrandmeister Peter Behrens bei kühlen und leicht regnerischen Wetter durch. Ausgestattet mit der kompletten Schutzausrüstung sowie einigen Ausrüstungsgegenständen wie C- und B-Schläuchen machten sich die Kameraden vom unteren Parkplatz über einen recht steilen und unwegsamen Waldweg auf zum Litbergturm. Dort angekommen galt es die Ausrüstung je zweimal hoch zur Aussichtsplattform und wieder runter zu befördern und anschließend wieder den Rückweg zu den Fahrzeugen anzutreten. Alles in allem war es  wieder einmal eine sehr anspruchsvolle und kräftezehrende Übung, die aber ihrem Namen alle Ehre gemacht hat.

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