Einsätze 2015

02.10.2015  NFA-THV - Notfall hinter verschlossener Tür, Vierden- Hauptstraße

Bereits zum dritten Einsatz innerhalb kürzester Zeit wurden die Vierdener Brandschützer alarmiert. Notfall hinter verschlossener Tür lautete das Alarmstichwort. Aufgrund einer fehlerhaften Ortsangabe musste die Einsatzstelle erst gesucht werden. Bei Ankunft an der Einsatzstelle in der Hauptstraße war die Tür schon von Angehörigen geöffnet worden. Drei Feuerwehrleute leisteten erste Hilfe und unterstützen den Rettungsdienst. Die ebenfalls alarmierten Kräfte aus Wohnste brauchten nicht eingreifen.

Auf Grund eines Personenschaden verzichten wir auf weitere Einzelheiten des Einsatz

20.09.2015  TH 1 - Personensuche Freetz

Der zweite Großeinsatz in dieser Woche für die Feuerwehren der Samtgemeinde. Gegen 15 Uhr wurden die Wehren aus Freetz und Wohnste zu einer Personensuche in den Thörenwald bei Freetz alarmiert. Einsatzlage war, dass eine ca 70 Jahre alte Frau als vermisst gemeldet wurde. Die Kameraden begannen die befestigten Wege abzusuchen. Nachdem dieses erfolglos war, wurden die Feuerwehren aus Kalbe, Tiste und Vierden nachalarmiert. Es begann dann eine großangelegte Suchaktion durch den Wald in Richtung Autobahn und in Richtung Ramshausen. Einsatzleiter Hartmut Wilkens koordinierte die Kameraden von einem Parkplatz an der Sammelstelle. In einer langen Kette aus Feuerwehrleuten wurde das Unterholz und die Gräben abgesucht Mit den kleineren Fahrzeugen wurden weiter die Versorgungswege abgesucht. Gegen 17.30 Uhr wurde die Suche abgebrochen, da die Polizei die Vermisste glücklicherweise bei sich zu Hause aufgefunden hatte. Vierden war mit 28 Kameraden im Einsatz. Insgesamt waren 114 Feuerwehrleute und 6 Fahrzeuge an der Suche beteiligt.

16.09.2015  GEF 2 - Gefahrguttransporter Unfall, L 130 Ramshausen

Ein Unfall mit einem Gefahrguttransporter hat für einen größeren Einsatz von 5 Feuerwehren der Samtgemeinde gesorgt. Gegen 8.20 Uhr ist ein LKW von der Fahrbahn in Fahrtrichtung Sauensiek abgekommen. Der Fahrer konnte in dem aufgeweichten Seitenraum das mit ca. 25 t Eisensulfitchlorid beladene Gespann nicht wieder auf die Straße lenken, in dessen Folge der Auflieger in Schräglage im Graben liegen blieb. Die zuerst alarmierten Kameraden aus Sittensen konnten nicht feststellen, dass der Tank beschädigt war, da der Füllstuzen vom Anhänger begraben war. Der ebenfalls alarmierte Leiter des Gefahrgutzug Torben Wilshusen ließ darauf den Gefahrgutzug alarmieren. Ebenfalls wurden mit Erhöhung des Alarmstichwort auf GEF 2 die Wehren aus Wohnste und Lengenbostel alarmiert. Glücklicherweise wurde der Fahrer des Transport nicht verletzt und Tank Schien ebenfalls dicht gehalten zu haben. Nach Absprache mit dem Fachberater des Landkreis Dr. Keusen entschied Einsatzleiter Claus Hauschild noch weitere Atemschützer für die Umpumpmaßnahmen nachzualarmieren. Die Feuerwehr Klein Meckelsen wurde per Vollalarm, Vierden auf dem kurzen Dienstweg per Telefon alarmiert. Zur weiteren Unterstüzung rückten noch Kräfte der WF DOW aus Stade an. Der Tankstutzen wurden von den Atemschützern in leichten Schutzanzügen der Körperaschutzform 2 freigeschaufelt. Anschließend wurde das Erdreich großflächig mit Planen geschützt und eingedeicht. Der Gefahrstoff wurde anschließend von einer Fachfirma in einen Ersatztankzug umgepumpt. Die L130 war bis zum späten Nachmittag voll gesperrt.

Bilder in der Galerie ( Fotos: A.Schröder & Feuerwehr Vierden )

Pressebericht

22.07.2015  F3 - Gebäudebrand,  Lengenbostel- Schmiedestraße

Ein Großfeuer im Lengenbosteler Gewerbegebiet beschäftigte die Feuerwehren der Samtgemeinde. Gegen 14.15 Uhr wurden die Wehren aus Lengenbostel und Sittensen zu einem Gebäudebrand alarmiert. Bereits von Weitem war eine dunkle Rauchsäule erkennbar, die vom Wind nach Lengenbostel geweht wurde. Über Radio wurden die Anwohner aufgefordert Fenster und Türen zu schließen. Der Brandausbruch fand vermutlich in einer Lagerhalle statt. Beim Eintreffen der ersten Wehren standen eine Lagerhalle, mehrere Container und ein Wohnhaus in Vollbrand so dass weitere Kräfte angefordert wurden.. Aufgrund der hohen Brandintensität und dem hohen Bedarf an Atemschutzgerätträgern wurde nach kurzer Zeit Vollalarm für alle Feuerwehren der Samtgemeinde ausgelöst. Eine erhöhte Gefahr für die Einsatzkräfte bestand in den gelagerten Gefahrstoffen, die in den Containern und Hallen gelagert waren. so kam es in der Anfangsphase auch zu Verpuffungen. Ein Innenangriff in einem Container wurde abgebrochen, nachdem darin befindliche Ölfasser zu bersten drohten.Zur weitern Unterstützung wurde die Feuerwehr Zeven mit der Drehleiter angefordert. Die Brandbekämpfung fand fast ausschließlich im Außenangriff statt. Über die Werfer der Tanklöschfahrzeuge aus Wohnste und Klein Meckelsen sowie dem Wenderohr der Drehleiter wurden große Mengen Wasser auf die Objekte abgegeben. Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann, Abschnittsleiter Peter Dettmer sowie Gemeindebrandmeister Torben Henning waren ebenfalls vor Ort. Um den hohen Bedarf an Atemschutzgeräten sicher zu stellen wurde der Gerätewagen Atemschutz vom Gefahrgutzug nachgefordert. Dr.Keusen, Fachberater in Sachen Gefahrgut für den Landkreis führte Schadstoffmessungen an der Einsatzstelle durch. Um an alle Glutnester zu gelangen wurden außerdem zwei Bagger angefordert. Über 200 Feuerwehrleute waren an dem Einsatz beteiligt. 2 Personen erlitten einen Schock, zwei weitere Kameraden mussten auf Grund von Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst betreut werden. Gegen 17.40 Uhr konnte "Feuer aus"gemeldet werden und die ersten Kräfte wurden aus dem Einsatz rausgelöst. Um sich wieder zu stärken stellte die Firma Weigand seinen Aufenthaltsraum zur Verfügung wo frische Brötchen zu sich genommen werden konnten. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in die Nacht hin. Die Feuerwehr Vierden war ca. 4 Stunden mit 23 Mann am Einsatz beteiligt. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Ermittlungen wurden hierzu von der Polizei aufgenommen

Bilder in der Galerie ( Fotos von H.Meyer, B.Herzig, A.Schröder, feuerwehr Vierden )

21.04.2015  FW 3 "Waldbrand hinter Gebäude" , Wohnste - Heckenweg

Brennende Bienenstöcke und der dazugehörige Holzunterstand sorgten am frühen Dienstagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Um kurz vor 17 Uhr wurden die Wehren aus Wohnste, Vierden, Freetz, Sittensen, Klein Meckelsen sowie Ahlerstedt mit dem Alarmstichwort „Feuer Wald 2“ in den Heckenweg in Klein Wohnste alarmiert. Eine weit sichtbare Rauchsäule ließ schlimmeres erwarten. Die zuerst eintreffenden Wehren aus Wohnste und Vierden bauten umgehend eine Wasserversorgung auf und begannen mit den Löschmaßnahmen. Das Feuer hatte schon so große Ausmaße angenommen, dass der angrenzende Wald ebenfalls zu brennen begann. Ein angrenzendes Holzhackschnitzellager wurde von den Flammen abgeschirmt. Zeitweise waren die Brandschützer mit drei Rohren im Einsatz. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Henning Herzig machte sich Bild von der Lage vor Ort. Die Polizei aus Sittensen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, konnte jedoch noch keine Aussagen diesbezüglich machen. Die Feuerwehr hatte 11 Fahrzeuge und gut 100 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle.

14.03.2015 Nachbarschaftshilfe "Katze im Baum", Ramshausen

Zu einem eher ungewöhnlichen "Einsatz" sind wir an diesem Tag gekommen. Ein Anwohnerin aus dem Vierdener Wochenendgebiet Ramshausen bat telefonisch um Hilfe, da eine ihr bekannte Katze einer Nachbarin bereits seit einem Tag in der Krone einer Tanne festsaß.Versuche ihrerseits das verängstigte Tier runter zu locken schlugen fehl. Mit fünf Kameraden wurde die " Einsatzstelle " angefahren und die Lage sondiert. Die Katze saß immer noch in gut 7 Meter Höhe fest und machte ihren Unmut über die Situation doch deutlich hörbar. Ein Versuch, durch bewegen des Baumes mittels einer Feuerwehrleine, das Tier zur Aufgabe ihres Vorhabens zu animieren scheiterte. Auf besonderen Wunsch der mittlerweile sehr besorgten Anruferin, die Katze doch schonend zu retten,weil diese schon einmal verletzt war, wurde entschieden den Baum zu fällen und die Krone über gesicherte Leinen vorsichtig zu Boden zu lassen. Diese Mission ist auch gelungen. Das Tier suchte umgehend das Weite. Zurück blieben eine glückliche und dankbare Nachbarin und eine undankbare Katze.

01.02.2015  F1- Schwelbrand, Vierdener Moor

Bereits zum  zweiten Einsatz in diesem Jahr wurde die Vierdener Feuerwehr alarmiert. Um 15.28 Uhr schrillten die Meldeempfänger und Sirenen. Gemeldet war ein Schwelbrand im Vierdener Moor nahe des Osterfeuerplatz. Passanten wiesen die eintreffenden Kräfte ein. Da sich der Einsatzort in unwegsamen Gelände befand, wurde darauf verzichtet die Einsatzfahrzeuge dicht an das Brandobjekt zu fahren. Einsatzleiter Thorsten Rathjen-Sieburg erkundete mit weiteren Kameraden die Einsatzstelle. Von der ebenfalls alarmierten Wohnster Feuerwehr wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke aufgebaut. Das Tanklöschfahrzeug aus Wohnste erwies sich dabei wieder einmal als ergiebiger Wasserspender. Der schwelende Heuballen wurde aus einander gezogen und mit einem C-Hohlstrahlrohr abgelöscht. Die ebenfalls an der Einsatzstelle angekommene Polizei aus Zeven hatte die Ermittlungen aufgenommen, konnte jedoch keine Ursache feststellen. Nach gut einer Stunde wurde der Einsatz beendet. Vierden war mit 20 Einsatzkräften vor Ort, die Kameraden aus Wohnste mit 22 Kameraden.

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10.01.2015   TH 1 Baum auf Straße,  Alleeweg

Sturmtief Felix zog auch mit seinen Orkanausläufern über die Samtgemeinde Sittensen hinweg. Um 14.14 Uhr wurden die Feuerwehren Vierden und Wohnste per digitalen Meldeempfänger und Sirene alarmiert. Im Alleeweg in Vierden konnte die Baumkrone einer großen Linde dem Sturm nicht standhalten und blockierte die Zufahrten zu mehreren Grundstücken. Glück im Unglück war, dass der abgebrochene Teil des Baumes nur knapp ein angrenzendes Wohnhaus verfehlte. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Peter Behrens wurden mit zwei Motorsägen die Baumkrone und weitere abgebrochene Äste abgetragen und am Seitenraum gelagert. Nach 45 Minuten konnten die Feuerwehren wieder die Einsatzstelle verlassen. Im Einsatz waren die Feuerwehr Vierden mit 28 Kräften, sowie die Wohnster Kameraden mit dem HLF 10. Während diesem Einsatz wurden auch die Feuerwehren aus Sittensen und Klein Meckelsen zu weiteren Sturmschäden alarmiert.

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