Einsätze 2024

09.06.2024 TH1- Droht Baum zu fallen, Ramshausen (Einsatz Nr.6)

 

(LV) Am Sonntag wurden wir um 11:51 Uhr zu einem Einsatz nach Ramshausen alarmiert. Es drohte ein großer Ast von einem Baum abzubrechen. Der Ast war schon so stark abgeknickt, dass dieser in einem anderen Baum auf der anderen Straßenseite festhing. Somit mussten wir den Ast über einen Arbeitskorb frei sägen. Da der obere Teil von dem Baum so instabil war, musste der dieser anschließend komplett gefällt werden. Da der Baum aber von uns nicht gefahrlos gefällt werden konnte, entschied sich der Einsatzleiter die Drehleiter  der Ortsfeuerwehr Zeven nach zu alarmieren. Diese trafen knapp 20 Minuten später auch an der Einsatzstelle zusätzlich mit dem HLF 20 ein. Mittels Drehleiter konnte der Baum Schritt für Schritt gefällt werden. Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt und der Einsatz konnte für die 15 Einsatzkräfte nach knapp 1,5 Stunden beendet werden.

 

Vielen Dank an die Ortsfeuerwehr Zeven für die gute Zusammenarbeit!

 

30.04.2024 F2- Brennt Hecke, Wohnste (Einsatz Nr.5)

Um 15:24 Uhr wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Wohnste, Ippensen und dem Einsatzleitwagen (ELW) aus Sittensen zu einem Heckenbrand nach Wohnste alarmiert. Hier standen ca. acht Meter Hecke in Brand . Kurz vor erreichen der Einsatzstelle konnten die Einsatzfahrten abgebrochen werden, da die Wohnster Kameraden die Lage glücklicherweise schnell unter Kontrolle bekommen haben

28.04.2024 Personensuche in Elm (Einsatz Nr.4/3)

Auch an diesem Sonntag haben wir mit sechs Kameraden bei der Suche nach Arian unterstützt. Um 5:30 Uhr haben wir uns 100 weiteren Kameraden der Börde in Ahlerstedt getroffen und sind gemeinsam ins das Einsatzgebiet Kranenburg gefahren

 

Nachfolgend der offizielle Pressebericht:

Personensuche in Elm

 

 

 

Seit dem Abend des 22. April 2024 waren unzählige Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr, Bundeswehr, THW, DLRG, Polizei und weiteren Hilfsorganisationen in Elm im Einsatz. Insgesamt wurde eine Fläche von 5300 Hektar, was etwa 7500 Fußballfeldern entspricht, zu Land, zu Wasser und aus der Luft abgesucht. Täglich waren etwa 800 Personen um Suchgebiet im Einsatz. Bei der größten Suchaktion der Suche waren über 1200 Personen im Einsatz.

 

 

 

Viele Feuerwehren und Einsatzkräfte waren über die Landkreisgrenzen von Stade und Rotenburg (Wümme) hinaus im Einsatz. Über eine Woche wurden täglich Suchmaßnahmen durchgeführt. Es waren Spezialgruppen der Feuerwehren zur Unterstützung im Einsatz. Des Weiteren wurde die Kommunale Einsatzleitung (KEL) durch Kräfte unterschiedlicher Gemeinden 24 Stunden am Tag besetzt. In der KEL wurden die Maßnahmen und Einsatzkräfte gemeinsam mit allen Organisationen entwickelt und koordiniert. Dabei entstanden einige Kreative Maßnahmen, die bei der Suche umgesetzt wurden. Die Kameraden im Einsatz wurden in regelmäßigen Zeitabständen durch das DRK versorgt. Nachdem die Einzelnen Ortsfeuerwehren mehrere Stunden am Stück im Einsatz waren, wurden diese durch neu hinzualarmierte Kräfte ausgetauscht, um Erholungsphasen zu ermöglichen. Die Feuerwehren waren über mehrere Tage mit 2096 Einsatzkräften vor Ort. Vor Ort wurden durch die Feuerwehr Boote, Drohnen, Hovercrafts sowie ein Fahrzeug mit Lautsprecheranlage eingesetzt. Der Gesamte Sucheinsatz erstreckte sich über Insgesamt 8 Tage.

 

 

 

Mit Wirkung des 29. April 2024 hat Polizeidirektor Jörg Wesemann die Ermittlungsgruppe „EG Arian“ einrichten lassen. Von hier aus wird die Arbeit in dem Vermisstenfall ab sofort koordiniert und weitergeführt. Ziel der weitergeführten Maßnahmen ist und bleibt das Auffinden von Arian.

 

 

 

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23.04.2024 & 24.04.2024 Personensuche in Elm

(Einsatz Nr.4)

Im Rahmen einer großangelegten Suchaktion haben wir an beiden Tagen mit unserem Fahrzeug und 15 Kameraden die Einsatzkräfte in Elm unterstützt. Hier ist ein 6 jähriger autistischer Junge am Montag Abend von seinem Elternhaus weggegangen und seitdem spurlos verschwunden. Insgesamt waren wir an beiden Tagen etwa 25 Stunden im Einsatz.

Die genaue Berichterstattungen sind im Presseportal zu finden

29.02.2024 TH1 „Wasser Haus“, Ramshausen (Einsatz Nr.3)

(SW) Heute Morgen gegen 06:40 Uhr wurden wir, zusammen mit der freiwilligen Feuerwehr Wohnste, zu einem Technischen Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Beim Eintreffen ist der Einsatzleiter Mario Wintjen vorgegangen und hat sich einen Überblick verschafft. Im ersten Obergeschoss stand bereits Wasser, welches sich ebenfalls auf das Erdgeschoss und den Keller ausgebreitet hat. Wir haben einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen und konnten das Ausbreiten des Wassers verhindern. Der Grund für die Ausbreitung ist jedoch nicht bekannt. Insgesamt waren wir mit 18 Kameraden im Einsatz

10.02.2024 F3-Y "Brennt Wohnung", Sittensen

(Einsatz Nr.2)

(TR) Zu einem vermeintlich Großfeuer mit Menschenleben in Gefahr wurden am Samstag Abend um 18:48 Uhr wurden diverse Feuerwehren alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Brandursache, ein Aschenbecher" , bereits aus der Wohnung geschaffen und stellte keine weitere Gefahr dar. Es mussten lediglich Belüftungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die weiter anrückenden Feuerwehren konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Alarmiert waren die Feuerwehren Sittensen, Lengenbostel, Tiste, Hamersen, Vierden, Tostedt, Zeven, sowie Führungskräfte der Samtgemeinde und Kreisfeuerwehr.

Über die Ursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden

19.01.2024 F3-Y "Brennt Mehrfamilienhaus" ,Sittensen (Einsatz Nr.1)

(TR) Am heutigen Dienstag wurden wir um 11:54 zu einem Großfeuer nach Sittensen alarmiert. Gemeinsam mit sieben weiteren Wehren konnte eine Ausbreitung des Feuer auf die Wohngebäude verhindert werden. Vier Atemschutzgeräteträger von uns unterstützten bei den direkten Löscharbeiten. Insgesamt waren wir mit 15 Kameraden im Einsatz.

 

Hier der offizielle Pressebericht:

Garage gerät in Brand – Feuerwehr kann übergreifen auf Mehrfamilienhaus verhindern

16.01.2024 Sittensen (as). In der Bergstraße in Sittensen geriet am Dienstagmittag gegen 11.50 Uhr aus ungeklärter Ursache eine Garage in Brand. Schon kurz nach der ersten Alarmierung musste durch die Leitstelle das Alarmstichwort auf Feuer groß, Menschenleben in Gefahr erhöht werden.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr stand die Garage bereits in Vollbrand. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Da sich dicht an der Garage ein Mehrfamilienhaus befand, musste eine Riegelstellung zum Nachbargebäude hergestellt werden. Von der Rückseite des Gebäudes wurde ebenfalls eine Riegelstellung hergestellt. Durch das zügige Eingreifen verhinderten die eingesetzten Kräfte ein Übergreifen auf das angrenzende Mehrfamilienhaus.

Parallel dazu musste eine Wasserversorgung zum nahe gelegenen Hydranten aufgebaut werden. Aufgrund der engen Bebauung war ein Drehleitereinsatz nicht möglich. Im späteren Verlauf mussten die Feuerwehrleute über Steckleitern die Dachpfannen von dem Dach der Garage entfernen. Somit konnten versteckt Glutnester punktuell abgelöscht werden. Ein Pkw der sich im Gebäude befand, wo das Feuer ausgebrochen war, wurde komplett zerstört. Ein Fahrzeug aus der Nachbargarage konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Nach rund einer Stunde waren die Flammen weitestgehend gelöscht und es wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Mit der Seilwinde des Rüstwagens musste das ausgebrannte Fahrzeug herausgezogen werden. Hier waren noch vereinzelte Glutnester zu finden.

Laut der ersten Meldung dass noch Personen im Gebäude sind, bestätigte sich zum Glück nicht. Eine Person musste lediglich vom Rettungsdienst versorgt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Folgende Feuerwehren waren am Einsatz beteiligt. Feuerwehr Sittensen, Tiste, Hamersen, Lengenbostel, Vierden, Klein Meckelsen, Tostedt und Zeven. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Führungskräfte der Samtgemeinde- und Kreisfeuerwehr machten sich ebenfalls ein Bild.

Nach über zwei Stunden war der Einsatz für die letzten Feuerwehren beendet. Die Einsatzstelle wurde von der Polizei zur Ermittlung der Brandursache beschlagnahmt.

 

Bericht und Fotos: Alexander Schröder

Fotos: Feuerwehr Vierden